Der Engländer Richard Mansell hat bei der Porsche Singapore Classic ein denkwürdiges Karrierehighlight gesetzt: Nach 104 Turnieren auf der DP World Tour gewann er zum ersten Mal – und das mit einem dramatischen Birdie am 18. Loch.
Mansell beendete das 54‑Loch‐Turnier auf 16 unter Par und setzte sich damit knapp vor den Japaner Keita Nakajima (15 unter) durch. In seinen eigenen Worten: „God, I wish it had come earlier … so many people have supported me and believed in me when I stopped doing it myself.“ Die Schlussrunde zeichnete sich durch fünf aufeinanderfolgende Birdies auf den Bahnen 4 bis 8 aus – ein katapultartiger Start, der Mansell überhaupt erst die Möglichkeit eröffnete, dem Leaderfeld näherzukommen.
Für die Tour bedeutet dieser Sieg mehr als nur ein Titel: Es ist ein Zeichen, dass Ausdauer und mentale Stärke sich durchsetzen können – auch wenn jahrelange Top‑10‑Platzierungen erfolglos blieben. Mansell erklärte, dass die lange Wartezeit und das Auslassen früherer Chancen den Triumph jetzt umso größer machten.
Für die Fans im asiatisch‑pazifischen Raum war es eine Show voller Spannung: Wetterbedingt wurde das Turnier auf 54 Löcher verkürzt, der enge Kampf bis zum Schluss war dadurch nur noch intensiver.